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Freitagsklick:„Kolping hört zu!“

„Kolping wird eine tragende Rolle in Zukunft spielen. Wir haben Antworten auf die gesellschaftlichen Entwicklungen der nächsten 20 Jahre“, sagte Vorstandsmitglied Albrecht Nunn auf der Vorstandsklausur am 17.10.2026 im KSI in Siegburg. Elf Vorstandsmitglieder zogen Bilanz: Wo stehen wir in unserer Arbeit, was läuft gut, wie geht es 2027 weiter?

Was begeistert uns?

Auf einer Ressourcenlandkarte hatte Diözesansekretärin Katja Joussen das vielfältige Engagement dargestellt. Eine erstaunliche Fülle! Das Engagement für Ruanda, die Seniorenreisen, die Auszeittage – das sind Themen, die neue Impulse für die Kolpingarbeit in unserem Erzbistum setzen. Schöpfungsspiritualität und Nachhaltigkeit, Blumenberg und Prävention, Familienbildung- und Erholung, Wallfahrten, Advents- und Fastenkalender… all das sind herausragende Beispiele für das Kolping-Engagement in unserem Erzbistum.

Der gemeinsame Austausch brachte viele gute Ideen zur Weiterentwicklung hervor: zur Beantragung der Ehrenamtskarte, zu den Sammelaktionen von Kronkorken und Brillen, zur Vernetzung mit anderen Verbänden und einer besseren Willkommenskultur.

Aktionen zur Landtagswahl

„In welcher Gesellschaft wollen wir leben?“ – auf diese Frage wollen der Diözesanrat und der Kolpingvorstand Antworten geben. Mit persönlichen Statements wollen die Kolpinger im Vorfeld der Landtagswahl NRW im kommenden Jahr Haltung zeigen und für eine offene, vielfältige Gesellschaft eintreten.

Wahl der Diözesansekretärin

Keine Personaldebatte, sondern ein klares, 100prozentiges Votum: das war das Ergebnis der Wiederwahl von Katja Joussen als Diözesansekretärin. Sie wurde für weitere fünf Jahre in ihrem Amt bestätigt. Herzlichen Glückwunsch!

Und so geht’s weiter

Vor neun Jahren wurde der Familienbund Kolping Köln an Kolping DV Köln „angedockt“, vor drei Jahren zog das Familien-Ferien-Trägerwerk in das Kolpingzentrum Köln-Mülheim, das Kolping-Bildungswerk ist eine gGmbH geworden. Mit den „Kolping-Zukunftswerken“ werden Standorte geschaffen, an denen Kolping Angebote für Menschen aller Altersgruppen macht. Wie können diese Angebote miteinander verzahnt werden? Wie können wir für eine gute Finanzierung für die Bildungsarbeit sorgen, wenn die Mittel des Erzbistums abgeschmolzen werden? Diese Fragen beschäftigen den Vorstand sicher noch über das nächste Jahr hinaus. 

Und konkret?

Auch 2027 wird es viele Angebote geben, bei denen man „Kolpingluft“ atmen kann, bei denen man Gemeinschaft genießen kann, wo man sich einklinken kann und seelisch, geistlich und emotional auftanken kann. „Die Vielfalt der Themen macht unseren Verband aus“, sagt der Diözesanvorsitzende Reinhard Ahrens. „Man kann sich bei uns für Projekte weltweit und vor Ort engagieren, man kann seinen Glauben vertiefen, man kann für Demokratie und Nachhaltigkeit eintreten. Bildung schützt vor Extremismus!“, so Reinhard Ahrens. Mit dem Familien-Ferien-Trägerwerk hat Kolping ein neues Standbein, mit dem man zum Beispiel 2027 wieder eine Seniorenreise in die Kolping-Ferienstätte Vogelsbergdorf machen kann. 

Vogelsbergdorf machen kann.

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