Liebe Kolpinggeschwister, liebe Spenderinnen und Spender!

Wir danken Euch von Herzen für Eure Unterstützung, die offenen Herzen und die hohe Spendenbereitschaft! Die Flutkatastrophe im Juli dieses Jahres hat Euch und uns erschüttert. Fassungslos haben wir die Bilder aus den überschwemmten Gebieten gesehen. Auch direkt vor unserer Haustür, in unserem Erzbistum standen viele Menschen vor den Trümmern ihrer Existenz, erlitten neben dem materiellen Schaden auch seelische Traumata, die noch lange nicht geheilt sind.

Tatkraft, Mut und Gottvertrauen – das sind die Ideale, die uns als Kolpinggeschwister prägen. Viele Menschen fragten uns, wie wir gemeinsam helfen können. Kurzentschlossen riefen wir über unsere Kolping-Stiftung zu Spenden auf, um sie dann schnell und unbürokratisch Menschen in Not zukommen zu lassen. Die Resonanz war überwältigend: innerhalb kurzer Zeit erhielten wir Spenden in Höhe von 121.319 Euro! 

Wie verteilt man die Spenden, so dass die Hilfe vor Ort ankommt? Wir setzten auf das Prinzip Vertrauen. Wir fragten die Kolpingsfamilien in den Flutgebieten, ob sie Menschen kennen, die in akute Not geraten sind. Wenn die Antwort kam: „Ich kenne Betroffene und ich bürge dafür, dass sie bedürftig sind!“, dann haben wir schnell und unbürokratisch geholfen. Viele Menschen lebten in Sammelunterkünften, weil ihre Häuser nicht mehr begehbar waren. Viele Kolpinger halfen vor Ort: Dietmar Püllen besuchte Menschen vor Ort, dokumentierte Schäden, koordinierte schnelle Hilfe, Peter Henze vermittelte den Kontakt zu betroffenen Menschen, Dr. Tobias Kanngießer fuhr in die Flutgebiete, sprach Trost zu, vernetzte finanzielle und tatkräftige Unterstützung. Jeder gespendete Euro war bedeutsam für die Mitmenschen vor Ort – aber es geht um viel mehr als Geld, wie uns viele Dankesbriefe gezeigt haben.

Dazu lassen wir einen Kolpingbruder aus Beyenburg zu Wort kommen:

„Ich und meine Familie haben die so äußerst großzügige Spende in Form der finanziellen Hilfe und Unterstützung von Euch/Kolping Köln erhalten und …

ich weiß gar nicht, wie ich Euch danken und was ich schreiben soll!

DANKE!!! 

Für das viele, uns so sehr helfende Geld für den Wiederaufbau unseres Heims und die damit vielen verbundenen guten Wünsche und mitfühlenden Gedanken und Gebete.

Schön zu wissen, so gut in einer so tollen Familiengemeinschaft wie der Kolpingsfamilie und dem Kolpingwerk aufgehoben zu sein.

Die Flutkatastrophe und die Folgen, die für uns und unsere Häuser und Familien sich erstmal nur als katastrophal dargestellt haben, bewirken natürlich immer noch viele Einschränkungen, Aufwand und Arbeit, aber haben auch so viel Gutes und Schönes in Form von Anteilnahme, uns zugewandter Hilfe und Unterstützung (in Form von Spenden, Geld, Sachspenden, aktiver Hilfe von Freunden, Nachbarn, Gemeinde, Organisationen wie Bundeswehr, Caritas, Kolping, Johanniter und Malteser … bis hin zu wildfremden, netten und fleißigen Menschen, die wir dabei erst haben kennenlernen dürfen) und gemeinsamen Veranstaltungen während und nach den Einsatztagen, … das baut so sehr auf und wir werden sicher noch viele gute Jahre von diesen neuen Bekanntschaften und Freundschaften profitieren und uns daran erfreuen.

Wenn, wie wir hoffen im Laufe des kommenden Jahres, das alles überstanden und Alles wieder instandgesetzt ist, werden wir sicher in einer besseren und schöneren Lebenssituation sein, als das vor der Flut der Fall war.

Die Gemeinschaft im Ort und Gemeinde und mit vielen Menschen von "außerhalb", denen wir viel zu verdanken haben, wird unser Leben sicher bereichern. Von „Unten“ neu starten zu müssen kann und wird (hoffentlich) auch viele Chancen auf Gutes und Neues bringen. Mit Eurer Hilfe wird das alles viel einfacher und sorgenfreier.

Meine Kinder und ich möchten Euch bitte nochmals unseren herzlichsten Dank aussprechen allen Spendern und den ganzen Kolpingschwestern – und Brüdern, die für uns gespendet, geholfen, gebetet und an uns gedacht haben!

Liebe Grüße aus Beyenburg und 

TREU KOLPING!"

Eine Kolpingschwester aus Weilerswist drückte ihren Dank so aus:

"Seit dem 14.7.2021, der Tag, der unsere aller Leben mit brachialer Gewalt veränderte, hält uns immer noch in Atem und wir müssen einfach funktionieren. Bis jetzt hatten wir noch keinen Tag Zeit uns mit diesem Trauma, das wir erlitten zu widmen und es hinterlässt spürbare Spuren.

Diese Flut kam ohne Vorwarnung und traf uns völlig unvorbereitet. Wir, wie alle Betroffenen, waren dieser brachialen Gewalt ohnmächtig ausgeliefert. Alles, was einem Lieb und teuer war, wurde von der Flut genommen. Ein Dorf mit malerischem Charakter zerstört und es einem Kriegsschauplatz ähnelt.

Ich wollte nicht ein Dankeschön zwischen Tür und Angel schreiben, sondern auch unser Empfinden und Freude darüber mitteilen, über die unerwartete sehr großzügige Spende.

Ich war mehr als sprachlos und habe vor der Bank geweint und war überwältigt. Dieser Betrag hilft ungemein und Hoffnung erfüllt unser Leben. (…)

In dieser Situation haben wir viele Engel getroffen. Engel, die wir vorher nicht kannten, die einfach aus dem Nichts in unser Leben traten. Bekannte, wo unsere Beziehung nicht gefestigt war und die mit uns weinten und auch jetzt immer noch fragen, wie es uns geht oder etwas für uns tun können. Mitgefühl, welches in unserer schnelllebigen Zeit nicht mehr selbstverständlich ist und ein kostbares Geschenk darstellt."

Wir sind von Herzen froh, dass wir mit der Kolping-Stiftung unseres Diözesanverbands helfen konnten. Unser Kolpingnetzwerk hat gezeigt, dass es trägt! Wir setzen unsere Hilfe für die Betroffenen der Flutkatastrophe im ersten Quartal 2022 fort.

 

Wir wünschen allen Unterstützer*innen und Spender*innen und Anpacker*innen frohe, gesegnete Weihnachten und ein hoffnungsvolles, gesundes neues Jahr!

Treu Kolping! 

Für das Kuratorium der Kolping-Stiftung

Martin Rose 

Vorsitzender des Kolpingwerkes Diözesanverband Köln

 

Weitere Links aus unserer Arbeit
Kolpingstiftung Köln Projekt Blumenberg
Nächste Veranstaltungen Kolpingjugend DV Köln
Familienbund Kolping Köln Kolping-Bildungswerk Köln
Kolpingwerk Deutschland Kolping International

 

Logo Kolping Kolpingwerk Diözesanverband Köln
Präses-Richter-Platz 1a
51065 Köln
Telefon: 0221 / 2 83 95-11
E-Mail: info@kolping-koeln.de

Spendenkonto
Kolpingwerk DV Köln
IBAN: DE77 3706 0193 0036 3840 18
BIC: GENODED1PAX

 

Impressum | Datenschutz | kolping-koeln.de
Falls Sie diesen Newsletter nicht mehr erhalten möchten, klicken Sie hier.