Vorsitzendenkonferenz in Velbert: Ein Upgrade für den Diözesanverband

Fri Nov 23 08:00:00 CET 2018
Gute Ideen kommen in guter Atmosphäre! Am 10.11.2018 trafen sich 55 ZukunftsgestalterInnen aus dem Diözesanverband Köln, um über neue Schritte zur Stärkung der Kolpingsfamilien zu gehen. „Welche Weichen müssen wir heute stellen, um unseren Verband in eine gute Zukunft zu führen?“- mit dieser Leitfrage begrüßte Martin Rose die Gäste herzlich in Velbert. Danach schüttelten sich die Engagierten erstmal kräftig die Hände – um die eigene Gruppe zu finden.
Kolping ist Kirche – das war das Thema der „Zwei-Mal-Handschüttler“.

Je nach Art des Händedrucks fanden sich vier Gruppen zusammen, die bei vier Themen in die Tiefe zu gehen: Profil, Kirche, Mitgliederverband und die Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt. Die Moderatoren hatten zu diesen Themenfeldern konkrete Fragen vorbereitet, um das Geschehen an der Basis möglichst genau zu erfassen.

In bester Gesellschaft mit dem optimistischen Gesellenvater: Martin Rose, Manuel Hörmeyer (Bundesvorstand) und Sabine Terlau.

Die Engagierten sammelten die Fakten aus ihrem Umfeld und diskutierten intensiv. Killerphrasen wie „Das bringt doch nichts!“ waren tabu. Erste Blitzlichter ergaben ein differenziertes und manchmal überraschendes Bild. So stellte Moderator Ansgar Schuldenzucker fest: „Die Vorstandsarbeit in den Kolpingsfamilien hat insgesamt ein sehr positives Bild abgegeben! Wo es allerdings brennt – das ist die Bezirksebene.“ Die Unterstützung durch Bildungsberaterin Bernadette Streit vom Kolping-Bildungswerk wurde von den Kolpingsfamilien sehr gut bewertet.

„Wir werden alle Ergebnisse des heutigen Tages sorgfältig auswerten. Wir haben heute eine sehr differenzierte Bestandsaufnahme der Arbeit unseres Verbandes erstellt. Den Handlungsbedarf, der sich daraus ergibt, wollen wir im März 2019 in Fulda in den Upgrade-Prozess einbringen!“, sagte Martin Rose.

Gut geführt von versierten Moderatoren: Janine Lehser, Cristoph Dürdoth und Bildungsberaterin Bernadette Streit.

In der aktuellen Stunde warb Simon Schulze bei den Vorsitzenden weiterhin um Unterstützung für die Kinder im Projekt Blumenberg. Bettina Weise stellte die neuen Angebote für Familien, Großeltern, Väter und Mütter vor, die der Familienbund Kolping Köln im nächsten Jahr anbietet. Tobias Kanngießer stellte die neue Handreichung zum pastoralen Zukunftsweg vor. Für Kolpingsfamilien, die innovative Bildungsprogramme planen, gibt es einen neuen Best-Practice-Fördertopf. „Kolpingsfamilien können sich unkompliziert bei uns bewerben! Wenn die Idee gut ist, können wir Euch vor Ort unterstützen!“, sagte Diözesansekretärin Katja Joussen.

Michael Wolframm nahm als Dank an die Kolpingsfamilie Velbert einen Präsentkorb mit fairen Köstlichkeiten entgegen.

Zum Schluss dankten Martin Rose, Sabine Terlau und Katja Joussen herzlich den Ausrichtern der Vorsitzendenkonferenz: der Kolpingsfamilie Velbert. Diözesanpräses Peter Jansen versorgte die Gäste sowohl mit seelischer Nahrung, als auch mit einem deftigen Eintopf. Der Vorsitzende Michael Wolframm dankte im Namen seiner Kolpingsfamilie für einen gut gefüllten Präsentkorb.

Text: Kolpingwerk DV Köln/bw

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