Vater-Kind-Zeltlager: Wenn Kelten Zelten!

Sep 12, 2022
Nachdem im letzten Jahr das Zeltlager aufgrund der Flutkatastrophe notgedrungen zu einem Hauslager geworden war, durften die Väter und Kinder in diesem Sommer an ihren altgewohnten Zeltplatz in der Eifel zurückkehren.

Bekannte Gesichter wurden begrüßt und neue Teilnehmer beim Zeltaufbau unterstützt. In kurzer Zeit zeichnete sich ab, dass hier "Gemeinschaft" entsteht.

Das Programm, das in diesem Jahr unter dem Motto "Wenn Kelten zelten" stand, bot viele Abwechslungen: einen Römer-Krimi, Basteln von Katapulten (damit ließen sich auch Schokoküsse abfeuern!), Rundmühlespielen, Trinkhörner und Laternen. Damit kein Lagerkoller aufkam, fanden auch Ausflüge statt: In Rheinbrohl wurden die "Kelten" zum Teilzeit-Römer. Besuche im Erlebniswaldsteinrausch und dem Lavadome rundeten das Erlebnis ab. Ein besonderer Höhepunkt war ein Polizeieinsatz im Zeltlager – natürlich nur um die Arbeit und Ausrüstung der Polizei kennenzulernen. Hierbei nahmen sich zwei Polizisten  Zeit für die Gruppe und beantworteten die Fragen der interessierten Kinder mit viel Geduld.

Dank Petrus musste kein Kelte unter Kälte leiden, denn selbst in der Eifel war es in diesem Jahr sommerlich warm und (zu) trocken. Die Hitze setzte dem Wald offensichtlich sehr zu, bot aber den Kindern und Vätern perfekte Rahmenbedingungen für ausgiebige Wasserschlachten.

Neben dem bunten Rahmenprogramm gab es wieder feste Programmpunkte - so kam in der allabendlichen Spielerunde das kotzende Känguru und der Juppi zum Einsatz.

Spätestens um 22:00, wenn auch das letzte Kind in den Schlafsack gekrabbelt war, begann die Väterrunde bei Lagerfeuer und unter einem atemberaubenden Sternenhimmel. Zeit für organisatorische Planung des nächsten Tags, aber auch für tiefe Gespräche über Gott und die Welt. So verging die Woche wie im Fluge und nach einer kurzen Abschiedsrunde hieß es: Nachdem Zeltlager, ist vor dem Zeltlager- auf Wiedersehen bis 2023!

Text: Marcus Savsek

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