Stadtführer*innen in Kerpen: Spurensuche in Kolpings Geburtsstadt

Sep 25, 2020
„Nächstes Jahr erkunden wir Kolpings Geburtsstadt Kerpen!“ – diese Idee entstand schon 2019 auf einer Stadtführerschulung. Seit fünf Jahren schulen Martin Rose, Dr. Tobias Kanngießer und Peter Jansen geschichtsbegeisterte Kolpinger. Das Motto der Stadtführungen lautet: „Auf den Spuren Adolph Kolpings“.

Dabei erkunden die Interessierten markante Plätze in Köln, die etwas mit Adolph Kolpings Lebensweg zu tun haben: Dom, Minoritenkirche, Breite Straße und viele Plätze mehr.

Am 12. September gingen die Kolping-Stadtführer*innen in Kerpen auf Spurensuche, unterstützt von Stadtarchivarin Susanne Harke-Schmidt. Nach einer Begrüßung durch Erich Mysliwitz im frisch renovierten Kolpinghaus besuchten sie in der Kerpener Innenstadt den Platz, an dem Adolph Kolpings Lehrwerkstatt statt. Eine Gedenktafel weist heute darauf hin. Susanne Harke-Schmidt führte die Kolpinger durch das Kolpingmuseum und weitere stadtgeschichtlich relevante Orte Kerpens.

Peter Knopp von der Kolpingsfamilie Kerpen, ebenfalls ein ausgebildeter Kolpingstadtführer, achtete auf die Einhaltung der Hygienemaßnahmen. Das Mittagessen hatte seine Frau Marianne Knopp zubereitet: die Stadtführer*innen wurden mit einer „Kolpingsuppe“ nach Spezialrezept bewirtet. „Es war ein sehr gelungener und inhaltsreicher Tag! Es tat gut, sich miteinander über das aktive Kolpingleben auszutauschen und gemeinsam auf Zeitreise zu gehen!“, sagte Dr. Tobias Kanngießer.

Text: Kolpingwerk DV Köln/bw

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