Kolpingsfamilie Dieringhausen: Radwallfahrt nach Kevelaer

Sep 11, 2019
Nach der Radwallfahrt nach Maria Laach im letzten Jahr wurde darüber spekuliert, ob es auch 2019 wieder eine Radwallfahrt geben würde. Hans-Gerd Klein tüftelte letztendlich eine neue Route nach Kevelaer aus.

Da unser bewährter Tourenbegleiter Achim aus beruflichen Gründen ausfiel, kamen Heinz-Gerd Remerscheidt und Wolfgang Trapp ins Spiel. Ersterer besorgte von seinem Schwiegersohn eine Transportmöglichkeit für unser Gepäck und einen großen Teil der Räder, um bis zum Kölner Hauptbahnhof zu kommen. Der Zweite wurde als Fahrer und Transporteur verpflichtet. Obwohl er als wortkarg bekannt ist, löste er seine Aufgabe bravourös.

Am 20 Juni ging es los. Ab Köln, Haltestelle Trankgasse pilgerten zwölf Radfahrer ein gutes Stück am Rhein entlang Richtung Fühlinger See. Dort war unser erster Haltepunkt. Nach der Pfingstnovene fuhren wir weiter bis zum  Kloster Knechtsteden, unserem zweiten Haltepunkt. Die letzte Station vor unserem Etappenziel am ersten Tag war Wevelinghofen, wo Kaplan Galetti uns in seiner neuen Wohnung mit Kuchen, Espresso und kalten Getränken bewirtete.

Danach ging es weiter zum Nikolauskloster bei Jüchen, wo wir übernachteten. Unsere erste Tagesetappe betrug circa 51 km. Wir kamen gerade noch rechtzeitig zum Abendessen um 18 Uhr an. Danach feierten wir eine Heilige Messe mit Nicolo in der Klosterkirche. Der Abend klang mit Spielen und Gesprächen aus.

Der zweite Tag führte uns zur Jugendherberge in Brüggen, in der Nähe der niederländischen Grenze, mit einem Zwischenhalt in Rheindalen. Das Team der Jugendherberge hatte für uns einen Grillabend vorbereitet. Das Wetter spielte mit, es gab Würstchen und Putenschnitzel, leckere Salate, Dips und Stangenbrot. Grillmeister war Hans-Gerd.

Nach einem guten Frühstück machten wir uns mit Zwischenstopps in Venlo und Arcen auf den Weg nach Kevelaer. Als wir am Nachmittag eintrafen, hielt unser Diakon Willi Liebing für uns eine kurze Andacht vor der Gnadenkapelle. Dann bezogen wir unser Quartier im schönen Priesterhaus bezogen.

Nach dem Abendessen verbrachten wir einige frohe Stunden im Biergarten des „Goldenen Schwans“. Am nächsten Morgen feierten wir nach dem Frühstück die Heilige Messe in der „Maria-Königin-Kapelle“. Dabei wurde unsere Pilgergruppe namentlich erwähnt. Nach dem Mittagessen wurde es dann Zeit, die Räder zu verladen. Damit auch alle Räder untergebracht werden konnten, war Johannes Pütz noch zusätzlich mit einem Transporter der Malteser nach Kevelaer gekommen. Dann ging es mit der Bahn zurück nach Dieringhausen. Für alle Beteiligten waren es schöne Tage des Erlebens und der Besinnung.

 

Text: Hans-Gerd Klein

 

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