Karnevalsklick: Ein Orden für den Diözesanpräses

Thu Feb 28 08:00:00 CET 2019
Seit 30 Jahren tritt Diözesanpräses Peter Jansen im Fastelovend als "Kölscher Jung" auf. In dieser Session hat ihm die Karnevalsgesellschaft "Urgemütlich" der Kolpingsfamilie Velbert einen Orden gewidmet.

Die ersten Auftritte waren eine Provokation: Damals wirkte Peter Jansen als Kaplan der Düsseldorfer Gemeinde St. Maria unter dem Kreuze. Auch in der „verbotenen Stadt“ wollte Peter Jansen seinen karnevalistischen Beitrag leisten. Und der kam an! Mit seiner charakteristischen karierten Mütze trat er so lange in Düsseldorf-Unterrath auf, wie es die Sitzung gab. Auch an seiner späteren Station – Langenfeld – kommentierte der „Kölsche Jung“ humorvoll das lokale Zeitgeschehen und knüpfte mit seinen ungereimten Büttenreden an sein Vorbild, den Hauptschullehrer Gerd Rück an, der als „Weltenbummler“ auf den Kölner Bühnen zuhause war.

In der Karnevalsgesellschaft „Urgemütlich“ ist der Kölsche Jung seit 22 Jahren eine Institution. „Ich freue mich sehr, dass ich nun auch Ordensbruder der KG Urgemütlich geworden bin!“, sagt Peter Jansen. „Ich bin jedes Jahr aufs Neue begeistert, was für tolle Sitzungen hier ehrenamtlich auf die Beine gestellt werden!“. Die Kaffeeklatschsitzung ist aber nicht die einzige Gelegenheit, den „Kölschen Jung“ live zu erleben – er tritt auch noch auf den Sitzungen der kfd, in den Gemeinden St. Don Bosco und Joseph und Paulus auf.

Der schmucke Karnevalsorden wurde in einer Auflage von 150 Stück hergestellt und wird an Mitglieder und Ehrengäste verliehen. Außerdem kann man ihn für drei Euro als Pin kaufen.

 

Text: Kolpingwerk DV Köln/bw

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