Jahrestag der Flutkatastrophe: Im Gebet verbunden

Jul 13, 2022
Am 14. Juli läuten die Angelus-Glocken um 18 Uhr länger als gewohnt. Wir alle sind eingeladen, innezuhalten und für die Opfer der Flutkatastrophe vom 14. Juli 2021 zu beten.

Vor einem Jahr verloren viele Menschen durch die Wassermassen Familienmitglieder und Freunde, ihre Häuser, ihr Hab und Gut. Stark betroffen waren in Rheinland-Pfalz neben dem Ahrtal auch andere Eifel-Regionen sowie die Stadt Trier. In Nordrhein-Westfalen richtete das Hochwasser vor allem in Hagen und Wuppertal, im Kreis Euskirchen, dem Rhein-Sieg-Kreis, sowie in Teilen des Bergischen Landes große Schäden an. Auch Kolpingsfamilien in unserem Diözesanverband waren betroffen.

Viele Anrufe und Mails von hilfsbereiten Kolpingern aus ganz Deutschland erreichten uns! „Sagt mal: wie können wir helfen?“, lautete die Frage. Viele Kolpinger machten sich auf den Weg, um vor Ort mit anzupacken. In unserem Diözesanbüro wurden Hilfsangebote und Hilfsanfragen koordiniert. Außerdem spendeten viele Menschen zweckgebunden für die Flutopfer an unsere Kolpingstiftung im Erzbistum Köln e.V. – insgesamt 127.000 €!

Diese Gelder wurden bis März dieses Jahres komplett an Betroffene der Flutkatastrophe ausgezahlt. Geholfen wurde menschlich, persönlich, schnell und unbürokratisch. Dr. Tobias Kanngießer besuchte die Menschen vor Ort, machte sich ein Bild von den Schäden, die die Flut angerichtet hat. Knapp 30 Familien und Einzelpersonen in Not, aber auch soziale Einrichtungen wurden mit Beträgen bis zu 5000 € unterstützt. So konnten die dringenden Reparatur- und Sanierungsmaßnahmen beginnen und Hausrat ersetzt werden. Alles Spendengelder wurden sorgfältig und satzungsgemäß verwendet. Den vielen Spenderinnen und Spendern sagen wir ein herzliches Vergelt’s Gott!

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