Freitagsklick zum Josefstag: "Hände reichen - Brücken bauen!"

Mar 22, 2019
Kolping-Ehrenpräses Winfried Motter strahlte. "Ich erlebe hier offene Türen und offene Herzen!", sagte er am 19. März in Leverkusen, als das Kolping-Bildungswerk in der Werkstättenstraße feierlich den Josefstag beging. Es war eine Mischung aus Feierstunde und Gottesdienst, die bei den Jugendlichen, MitarbeiterInnen und Gästen gut ankam. Bundesweit feierten katholische Bildungseinrichtungen den Josefstag – in diesem Jahr mit dem klaren Bekenntnis zu Europa.
V.l.n.r.: Winfried Motter, Maren Behlau (Standortleiterin), Gerd Meyer (Gesamtleiter KBW), Bernhard Marewski (Bürgermeister).
V.l.n.r.: Winfried Motter, Maren Behlau (Standortleiterin), Gerd Meyer (Gesamtleiter KBW), Bernhard Marewski (Bürgermeister).

„Der Josefstag ist auch ein Tag für politische Forderungen!“, betonte der Gesamtleiter des Kolping-Bildungswerkes Köln Gerd Meyer in seinem Grußwort und kritisierte die harte Ausschreibungspolitik, die auch das Kolping-Bildungswerk einem großen Preis- und Konkurrenzdruck aussetzt. Dabei lobte der Leverkusener Bürgermeister Bernhard Marewski die Kolping-Bildungsangebote, die es Jugendlichen ermöglichen, sich eine eigenständige Existenz aufzubauen. „Die Bürger unserer Stadt sind dankbar für das Kolping-Bildungswerk!“, sagte der Bürgermeister.

Ein junger Mann (Mitte) erzählte von seinem Auslandspraktikum.
Ein junger Mann (Mitte) erzählte von seinem Auslandspraktikum.

„Jugend braucht Perspektive in Europa!“ – So lautete das Motto des Josefstages. Fünf Jugendliche berichteten von ihren Erfahrungen, die sie bei vierwöchigen Auslandspraktika gesammelt haben. „Es war aufregend – ich bin zum ersten Mal geflogen!“, berichtete ein junger Mann, der in Ungarn und Belgien bei einem großen Automobilzulieferer ein Praktikum absolviert hat. „Es war sehr speziell, allein ohne Familie zu sein. Aber man hat gemerkt, dass man Rückgrat hat von Kolping!“, sagte er.

Das sind die Auslandspraktikanten.
Das sind die Auslandspraktikanten.

„Es ist das Herz, das schenkt – die Hände geben es nur weiter!“, sagte Ehrenpräses Winfried Motter im geistlichen Teil der Feierstunde. „Hände reichen – Brücken bauen“ – dieses Motto setzten die Jugendlichen mit einem großen gemalten Regenbogen um, der gleichzeitig als Gästebuch diente. Auf kleine Füße schrieben Jugendliche und Gäste ihre Namen und klebten sie auf den Regenbogen. „Eine junge Frau sagte mir im Vorbereitungsgespräch, dass der Regenbogen für sie die Verbindung zwischen Himmel und Erde ist. Das hätte kein Theologe schöner sagen können!“, fand Winfried Motter. Beim Schluss-Segen sagte er: „Gott und Allah geht alle Wege mit! Und das macht alle Wege wertvoll.“

Text: Kolpingwerk DV Köln/bw

 

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