Freitagsklick: Zeitreise in die Zukunft der Verbände

Feb 15, 2019
"Wir befinden uns im Jahr 2030!" Der Verbändetag am 2. Februar im Priesterseminar Köln begann mit einer Zeitreise. Über 70 Engagierte stellten sich die ideale Zukunft ihres Verbandes vor: mit vielen neuen Mitgliedern, die sich für die Ziele ihres Verbandes stark machen und ihren festen Platz in der Mitte von Kirche und Gesellschaft haben.

Zukunft gemeinsam denken

„Gemeinsam denken – heller strahlen. Wer wir sein werden.“ – So lautete der Slogan des Verbändetags. Die Idee dazu entstand in der Abteilung Erwachsenenseelsorge – mit der Annahme, dass die Zukunft der Verbände nur gemeinsam gedacht werden kann. „Wenn Kräfte und Kompetenzen gebündelt werden, ist es leichter, Antworten auf die Frage nach der eigenen Zukunft zu finden!“, sagte Dr. Philipp Wittmann, der Abteilungsleiter der Hauptabteilung Seelsorge.

Sichtbar sein – mit Profil

„Woran erkenne ich, dass sich das katholische Verbandswesen im Jahr 2030 optimal entwickelt hat?“ Auf diese Frage gaben die TeilnehmerInnen in acht „Worldcafés“ viele spannende Antworten, zum Beispiel: „Verbände sind Kirchorte“, „Frauen sind zu allen Ämtern zugelassen“, „Wir sind in Politik und Gesellschaft sichtbar“, „Orientierung an der Lebenswirklichkeit der Menschen“, „Wir arbeiten miteinander, aber behalten unsere Identität!“. In vier Arbeitsgruppen wurden die Schritte in eine gute Verbandszukunft konkret. „Selbstbewusst Kirche sein“, „Gesellschaftliche Relevanz“, „Verbandsprofil“ und „Finanzen“ hatten sich als Themenfelder herauskristallisiert.

Gemeinsames Verbändeportal

„Ich nehme von dem Tag enorm viele Impulse für unsere gemeinsame Verbandszukunft mit!“, sagte Katja Joussen, Kolping-Diözesansekretärin. „Wir müssen mehr voneinander erfahren – das könnte prima über ein gemeinsames digitales Verbändeportal klappen. Mir gefällt auch die Idee von Verbandskirchen im Bistum, in der die Verbände ihre Spiritualität leben können – als christliche Gemeinschaften, die sich auf den pastoralen Zukunftsweg machen.“

Stärker vernetzen

Auch Sabine Terlau, die stellvertretende Kolping-Diözesanvorsitzende war mit den Ergebnissen des Verbändetags zufrieden: „Ich finde es gut und richtig, dass wir uns als Verbände noch stärker miteinander vernetzen. Im Dialog mit dem Erzbistum werden wir in der Arbeitsgemeinschaft der katholischen Verbände Einzelthemen weiter bearbeiten.“

Text: Kolpingwerk DV Köln/bw

Weitere Bilder gibts in der Bildergalerie.

Zurück