Freitagsklick: Sebastian Rose - Willkommen im Team!

Mar 5, 2021
Seit Februar verstärkt Sebastian Rose das Team im Diözesanbüro. Er ist 22 Jahre alt und hat vor kurzem sein Studium der Wirtschaftspsychologie erfolgreich abgeschlossen.

Sebastian, wie unterstützt Du unseren Verband? 

Meine Aufgabe ist es, ein Marketing-Konzept für die Kolping-Stiftung zu entwickeln.

Wir haben eine Kolping-Stiftung?

Ja, das ist tatsächlich kaum bekannt. Die Aufgabe der Stiftung ist es, die Kolpingsfamilien in ihrer Arbeit zu unterstützen und Kolpingprojekte auf Diözesanebene zu ermöglichen.

Wie gehst Du jetzt vor?

Ich analysiere im ersten Schritt, was bisher gemacht wurde, was andere Spendenorganisationen besonders gut machen und wie man Spender*innen am besten erreichen kann. Gleichzeitig interviewe ich Kolpinger zu ihren Wünschen und Vorstellungen für die Stiftung. Zentral ist die Frage, was wir mit der Stiftung erreichen wollen. Auf dieser Grundlage entwickeln wir eine Strategie.

Ist schon Geld in der Stiftung?

Ja, es gibt zwei Unterstiftungen, die eine finanzielle Basis haben. Die Finanzdecke ist aber noch sehr dünn.

Wenn die Strategie steht, gehst Du auf Sponsorensuche?

Ja. Aber die Werbeaktionen starten erst dann, wenn Strategie fertig ist und alles zusammenpasst.

Wie bist Du auf die Idee gekommen, Dich bei Kolping zu bewerben?

Ich bin mit Kolping aufgewachsen. Mein Onkel gehört dem Diözesanvorstand an, meine Mutter, meine Tante und meine Oma sind alle bei Kolping sehr engagiert. Ich bin Mitglied in der Kolpingsfamilie Sonnborn. Als ich meinen Bachelor gemacht habe, war ich hin- und hergerissen, ob ich ein Praktikum machen soll, in dem ich viel lernen kann oder ein Freiwilligenjahr einlege, bei dem ich mich gesellschaftlich engagieren kann. Jetzt habe ich bei Kolping den idealen Kompromiss gefunden: Ich kann Erfahrungen sammeln, habe ein eigenes Projekt und trotzdem hat es einen sozialen Hintergrund.

Wir wünschen Dir bei Deiner Aufgabe viel Erfolg!

Interview: Bettina Weise

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