Freitagsklick - Gottesdienst am Arbeitsplatz: Von Licht zu Licht

Fri Jan 11 08:00:00 CET 2019
Es duftete nach Weihrauch, Bienenwachs und frischem Kaffee, als Diözesanpräses Peter Jansen am 7. Januar im Lager der Kerzenfabrik Schlösser einen „Gottesdienst am Arbeitsplatz“ feierte. „Erinnern Sie sich daran, welche Kerzen Sie als Kind bewusst wahrgenommen haben?“, fragte Peter Jansen zwischen Paletten und Lagerregalen.

Für Peter Jansen waren es die Geburtstagskerzen, die in seiner Kindheit aufgestellt wurden. „Taufkerzen, Geburtstagskerzen, Kommunion- und Hochzeitskerzen begleiten unser Leben. Es zieht uns zum Licht, es zieht uns zu Christus. Kerzen helfen, auch die schweren Stunden zu überstehen“, sagte Peter Jansen und erinnerte an die Kerzen, die Ehepaare anzünden, um zu zeigen, dass man sich wieder versöhnen möchte.

Peter Jansen zwischen Birgit und Stephan Zimmermann.

Stephan Zimmermann, der Inhaber der Kerzenfabrik, war schon als Kind ständig von Kerzen umgeben. Am früheren Standort konnte er vom Wohnzimmerfenster in die Produktionshalle schauen, wo Kerzen gezogen, geschnitten, getaucht und poliert wurden. Seit 2003 produziert das Unternehmen in Köln-Marsdorf.

Stephan Zimmermann bedankte sich herzlich bei Peter Jansen für den „Gottesdienst am Arbeitsplatz“, der bereits zum zwölften Mal von einem Diözesanpräses zum Jahresbeginn in der Kerzenfabrik gefeiert wurde. Gleichzeitig wurde die jährliche Hausmesse eröffnet, auf der sich Gäste aus den Gemeinden und Klöstern des Erzbistums die neuen Kerzenmotiven ansehen und ihre Bestellungen aufgeben. Ein Novum: ein elektrischer Lichtständer mit LED-Kerzen. „Das mag ungewöhnlich wirken, dass unsere Kerzenfabrik nun auch LED-Lichter anbietet, aber in Einrichtungen für ältere Menschen kann das praktisch sein!“, meinte Stephan Zimmermann.

Text: Kolpingwerk DV Köln/bw

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